Von Steinhauern, Winzern und Rheinromantikern

Der Mythos Drachenfels

Programm
9.45 Uhr  Treffpunkt am Bahnhof Königswinter, Bahnhofsallee 14, 53639 Königswinter

Königwinter
Zahlreiche Einzelprojekte werden im Rahmen der Regionale 2010 in Königswinter verfolgt, um Königswinter als Entrée zum Drachenfels aufzuwerten. Die Innenstadt gilt es künftig als räumliche Einheit zu stärken und mit einem stimmigen und durchgängigen Gesamtkonzept für die zentralen öffentlichen Räume aufzuwerten. Eine der ersten fertiggestellten Maßnahmen stellt die Umgestaltung der Parkanlage Villa Leonhart dar. Neben neuen Bepflanzungen und Bänken wird die Anlage in den Abendstunden durch ein neues Beleuchtungskonzept romantisch in Szene gesetzt. Auch das Siebengebirgsmuseum erfährt eine bauliche Erweiterung und eine neue räumliche Gliederung.

Eselsweg

Seit über 200 Jahren ist der an der Talstation der Drachenfelsbahn beginnende Eselsweg die wichtigste Wegeverbindung für die Touristen zu den Baudenkmälern am Drachenfels und zur Burgruine auf der Bergspitze. Ursprünglich diente der historische Weg dem Transport der Steine zum Rhein, die auf dem Drachenfels gehauen wurden. Teilweise ist der Weg vom negativen Erscheinungsbild der privaten Grundstücksflächen geprägt. Werbeanlagen, gestalterisch wenig anspruchsvolle Außengastronomie sowie Zäune verstellen den Blick auf die kulturlandschaftliche Schönheit des Weges. Im Rahmen der Regionale 2010 erfolgt eine gestalterische und funktionale Aufwertung des Weges, um ein stimmiges Gesamtbild entstehen zu lassen.

Nibelungenhalle
Auf der Hälfte des Weges zum Drachenfelsplateau liegt die Nibelungenhalle. Als Teil der Mythengeschichte am Drachenfels kommt ihr besondere Bedeutung unter den Baudenkmälern am Eselsweg zu. Die Halle, im Jahr 1913 zum 100. Geburtstag Richard Wagners eröffnet, zeigt eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen zum Ring des Nibelungen. Um wieder zu einem touristischen Höhepunkt auf dem Weg zur Drachenfelsspitze zu werden, soll die Nibelungenhalle denkmalgerecht saniert und die privaten Freiflächen im Kontext der Aufwertung des Eselsweges überarbeitet werden.

Schloss Drachenburg – Mittelstation – Burghof
Den baulichen Höhepunkt auf dem Weg bildet Schloss Drachenburg mit der Vorburg. Von 1882 bis 1884 erbaut, entstand Schloss Drachenburg als Privatvilla für den vermögenden Bankier Stephan von Sarter. Nach dessen Tod prägten das Schloss verschiedene Nutzungen. Seit 1990 ist es der NRW-Stiftung unterstellt. Nach 17 Jahren Restaurierung wurde Schloss Drachenburg als besonderer kultureller Höhepunkt in diesem Jahr wieder eröffnet. Im Rahmen der Regionale 2010 wird der historische Haupteingang zu Schloss Drachenburg über die Brücke der Zahnradbahn wieder hergestellt. Damit verbunden ist u.a. die Neupflanzung der historischen Rosskastanienallee.
Mit der landschaftlichen Neuordnung in diesem Bereich ist auch die Aufwertung der Mittelstation der Zahnradbahn verbunden. Daran knüpft auch die Überlegung für ein neues Stationshaus an, das in Verbindung mit einer Informationsstelle für Schloss Drachenburg und die Vorburg zu einer zentralen Anlaufstelle in diesem Mittelstück am Eselsweg werden kann. Die neue Einbindung des Burghofs und die gestalterische Aufwertung seines Umfeldes sind weitere Regionale 2010 Maßnahmen in diesem Abschnitt. Alle drei Gebäude werden durch die Freistellung der Sichtbeziehungen miteinander in Verbindung gesetzt.

Drachenfelsplateau/Burgruine
Die sagenumwobene Burgruine liegt auf dem Gipfel des Drachenfelses. Hier hat der Sage nach Siegfrieds Kampf mit dem Drachen stattgefunden. Jenseits seiner strategischen Bedeutung und romantischen Schönheit erfüllte der Drachenfels jahrhundertelang eine wichtige wirtschaftliche Funktion: Er lieferte Steine für zahllose Bauwerke in der weiten Umgebung, unter anderem für den Bau des Kölner Doms. Die Neugestaltung des Drachenfelsplateaus ist der zentrale Baustein des Regionale 2010-Projekts:gesamtperspektive Königswinter_Drachenfels. Die Aufenthaltsqualität von gastronomischen und touristischen Einrichtungen ist zu verbessern und dadurch das einzigartige Landschaftserlebnis, wie den Blick über das Rheintal in Wert zu setzen.

Nachtigallental
Durch das Nachtigallental, das landschaftliche Gegenstück zum Eselsweg, geht es zurück nach Königswinter. Während sich am Eselsweg mehrere Baudenkmäler aneinanderreihen, prägen im Nachtigallental ein Bachlauf, alte Buchenbestände und die kerbtalartig eingeschnittene Topographie das Erscheinungsbild. Es vermittelt dadurch eine stark naturlandschaftlich geprägte Atmosphäre.

16.00 Uhr voraussichtliches Ende der Veranstaltung am Bahnhof Königswinter


Gesprächspartner
Elmar Scheuren, Siebengebirgsmuseum Königswinter
Dr. Andreas Pätz, Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH der Stadt KönigswinterOliver Bremm Tourismus Siebengebirge GmbH

Leitung

Susanna Theunissen, Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Teilnehmerzahl
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

 


Anmeldung
Anmeldung über dieses Portal, oder schriftlich an:
Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Overather Straße 51-53
51429 Bergisch Gladbach
Tel: 02204 - 408 472
Fax: 02204 - 408 420
info@tma-bensberg.de
www.tma-bensberg.de
Hier erhalten Sie auch weitere Auskünfte zur Reise in die Heimat.

Bürozeiten der Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Montag bis Donnerstag 8.00 bis 17.00 Uhr und Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr

Änderungen im Programm und in der Organisation bleiben vorbehalten.

hinweise

Für die Wanderung empfehlen wir wetterfeste Kleidung sowie festes Schuhwerk. Die Reise in die Heimat wird wetterunabhängig durchgeführt.

Länge der Strecke: 6,4 km

Getränke und Speisen können im Restaurant DRACHENFELS erworben werden.

 

Projektinformationen: www.koenigswinter2010.de

Wegbeschreibung

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

- Anreise von Köln: Mit der Regionalbahn 27 Richtung Koblenz bis zur Haltestelle Königswinter Bf. (Fahrzeit ca. 40 Minuten).

- Abreise nach Köln: Mit der Regionalbahn 27 Richtung Köln, Köln Hauptbahnhof oder 8 Richtung Mönchengladbach bis Köln Hauptbahnhof (Fahrtzeit ca. 44 Minuten).


Mit dem PKW:

- An- und Abreise von/bis Köln: Über die B 42 bis zur Ausfahrt Königswinter/Oberkassel/Ittenbach. Bei Bahnhofsstraße rechts abbiegen. (Fahrtzeit ca. 35 Minuten)


Weitere Informationen zu An- und Abreise finden Sie auch unter:
www.mobil-im-Rheinland.de oder unter
www.freizeitplaner2010.de

Informationen

Länge: 6.4 km

Route ist nicht ausgeschildert.

Route ist organisiert.

Route ist kein Rundweg.